Drittes Lesecafé - 1. März 2012

Am 1. März fand zum dritten Mal ein Lesecafé im Musiksaal unsrer Schule statt. Inspiriert von Teeduft und Keksen lasen Aysel Budak (W2KE2) und Haralampos Papadopoulos (BK1W1) aus Büchern vor, die ihnen gefallen haben und deren besonderen Inhalt sie gerne mit den Zuhörern teilen wollten. Außerdem konnten die Teilnehmer des Chinesischkurses für Fortgeschrittene zusammen mit ihrer Lehrerin Li Fang-Volk dazu verführt werden, einige chinesische Gedichte vorzutragen.

Zunächst las Aysel Budak aus dem Roman "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei" von Lauren Oliver ein Kapitel vor. Dieser Roman spielt in den USA und dreht sich um eine junge Frau, die bei einem Autounfall ums Leben kommt und diesen letzten Tag ihres Daseins immer wieder durchleben muss, bis sie dieser Endlosschleife entkommen kann... Mehr wird nicht verraten - selber lesen.

Danach versuchte Julian Raab (12/1) sich an einem Gedicht auf Chinesisch, gefolgt von Li Fang-Volk, die einige andere Gedichte auswendig rezitierte und sich sogar zu einem kleinen Liedvortrag anregen ließ.

Als letzter Programmpunkt stellte Haralampos Papadopoulos das Buch seiner Wahl "Der Patient" von John Katzenbach vor, ein Psychothriller, dessen Hauptperson, ein Psychiater, mit unheimlichen und beängstigenden Situationen konfrontiert wird, die mit seinem Beruf und einem seiner Patienten zu tun haben. Auch dieses Buch scheint spannend und unterhaltsam zu sein - also ebenfalls in den Lektürekorb damit.

Unser Lesecafé hat nun schon zum dritten Mal stattgefunden und die Organisatorin, Elisabeth Glittenberg, hätte bestimmt nichts dagegen, wenn das nächste Lesecafé besser besucht wäre und mehr Vorleser und Zuhörer kämen. Eine einzige Interessentin und ein aus drei Personen bestehender Chinesischkurs nebst der Organisatorin und zwei anderen Lehrerinnen kann man wahrhaftig nicht als "zahlreich erschienenes Publikum" bezeichnen. Es würde die aktiv Beteiligten und auch die vorlesenden Schüler bestimmt sehr freuen, wenn in Zukunft mehr Schüler und auch Lehrer das Lesecafé besuchen würden. Es wäre schade, wenn es, kaum eingeführt, schon wieder eingestellt werden müsste

Rita Herfel



Zweites Lesecafé - 29. März 2011

Sylvia Dölger liest im zweiten "Lesecafé"

Am Dienstag, den 29. März, fand in der Frankenlandschule zum zweiten Mal ein Lesecafé statt, das von Sylvia Dölger als Leserin bestritten wurde, die aus aus ihrem Jugendroman "Zum Teufel mit Barbie!" drei Kapitel vorlas. Es waren viele Interessierte gekommen und alle waren gespannt darauf, das Buch der jungen Autorin näher kennen zu lernen.


Zunächst begrüßte die Initiatorin des Lesecafés, Elisabeth Glittenberg, die Zuhörer und stellte dann Sylvia Dölger vor, die als Kollegin und Lehrerin allen bekannt war, nicht jedoch als Verfasserin von Jugendliteratur.

Frau Dölger begann mit dem ersten Kapitel ihres Romans, in dem die Heldin namens Sue auftritt und gleich mit dem Problem ihrer Herkunft als aus Thailand stammendes, adoptiertes Kind konfrontiert wird. Sue gerät in eine Reihe von Verwicklungen und Abenteuern, die sie mit Mobbing in der Schule und einer Cyberliebe, aber auch mit einer Beinahe-Vergewaltigung und anschließender Flucht nach Thailand konfrontiert.


Die drei Kapitel, die Frau Dölger vorstellte, machten sehr gespannt auf Fortsetung und Ende der Geschichte, aber die Autorin verriet den Schluss nicht. Auch wenn die Zuhörer deswegen enttäuscht waren, gab es großen Applaus und viel Zustimmung für Verfasserin und Werk.

Sylvia Dölger hat eine Homepage: http://www.schwarz-trifft-weiss.de und einen Blog: http://zumteufelmitbarbie.wordpress.com/

Nachtrag: Ihr Roman "Zum Teufel mit Barbie!" wurde inzwischen mit einem neuen Cover als eBook veröffentlicht.

Rita Herfel



Erstes Lesecafé - 8. Dezember 2010

Laut Pisastudie mangelt es den Schülern in Deutschland nach wie vor an Lesekompetenz. So hatten drei Lehrerinnen der Frankenlandschule Walldürn die Idee, Schüler durch andere Schüler ans Lesen heranzuführen:

die Idee des Lesecafes war geboren.

An einem Nachmittag im Dezember, am 8.12.2010, sollten Schüler/innen ihren Schulkameraden ihre Lieblingsbücher vorstellen.


Elisabeth Glittenberg, Rita Herfel und Ingeborg Völker-Engler hatten alles liebevoll vorbereitet im Musiksaal: Weihnachtsplätzchen und Tee standen bereit.

Manuela Richter aus dem Berufskolleg stellte "Jane Eyre" von Charlotte Brontè vor.


Anna-Lena Kaiser aus dem WG las aus "Vogelherz" von Clive Woodall vor.


Auch die Lehrerinnen machten mit: Rita Herfel trug die Kurzgeschichte "Die Brücke" von Heinrich Böll vor und Ingeborg Völker-Engler machte Lust auf ein Jugendbuch von Cornelia Funke mit dem Titel "Tintenherz".

Ingeborg Völker-Engler