Frankenlandschule kooperiert mit der Auerberg-Werkrealschule Walldürn

Jugendbegleiter erteilen Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe

Neue Wege der Kooperation haben die Frankenlandschule und die Auerberg-Werkrealschule beschritten, seit 16 Schülerinnen und Schüler aus dem Wirtschaftsgymnasium als Jugendbegleiter den Schülern der Auerberg-Werkrealschule an einem Nachmittag in der Woche Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe erteilen. Im Einzelnen sind dies:

Luise Bickel, Jasmin Seitz, Caroline Mechler, Lisa Eidler, Arbnora Maloku, Galina Berg, René Engelhorn, Lukas Weber, Miles Müller, Katharina Russ, Janina Walter, Lukas Assimus, Nico Tippelt, Rainhold Leno, Kyra Straub und Nina Baumann.

Dass so viele Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse des Wirtschaftsgymnasiums sich bereit erklären würden, ehrenamtlich diese Aufgabe zu übernehmen, hätten weder der Rektor der Werkrealschule, Herr Kögel, noch die Kooperationslehrerin der Frankenlandschule, Frau Bauer, gedacht, als sie dieses Projekt angingen. Doch das Interesse der Wirtschaftsgymnasiasten war groß, immerhin können sie so im schulischen Umfeld der Auerberg-Werkrealschule erste Erfahrungen im pädagogischen Bereich sammeln. Immer dienstags treffen sich nun die Jugendbegleiter, um "ihren" Werkrealschülern der 8. und 9. Klasse über deren Wissenslücken in den Hauptfächern hinweg zu helfen. Um ihre Aufgabe meistern zu können, haben die Schüler der Frankenlandschule von Herrn Rektor Kögel eine Einweisung erhalten, auch das Material für den Unterricht stellt die Werkrealschule zur Verfügung.

Herr Kögel erhofft sich für seine Schüler durch die Jugendbegleiter einen Motivationsschub und eine Verbesserung der schulischen Leistungen, damit der eine oder andere Schüler die Notenhürde in die nächste Klasse oder zu einer weiterführenden Schulart besser bewältigen kann.

Aber auch die Schülerinnen und Schüler der Frankenlandschule profitieren vom Jugendbegleiter-Programm. Die Erfahrungen als Nachhilfelehrer lassen sie erkennen, ob sie beruflich für den pädagogischen Bereich geeignet sind, auch die Aufwandsentschädigung, die sie für ihre ehrenamtliche Tätigkeit erhalten, ist willkommen. Heiß begehrt sind außerdem die Zertifikate, die es am Ende der Tätigkeit gibt, denn diese bereichern die Bewerbungsmappe. Sollte sich das Projekt in diesem Schuljahr bewähren, so steht einer Verlängerung nichts im Wege.