Erfahrungen mit Entwicklungshilfe aus erster Hand im Rahmen des Religionsunterrichts

Informationen über Entwicklungshilfe erhielten die Klassen 11 und 13 des WG und Klassen der Berufsschule am 16. März durch Sabrina Schirmer aus Walldürn, die von 2007 bis 2008 ein Jahr lang als Entwicklungshelferin des Deutschen Entwicklungsdienstes in Ruanda tätig war.
Die Begegnung mit Frau Schirmer wurde ermöglicht im Rahmen der Initiative "Bildung trifft Entwicklung" des Deutschen Entwicklungsdienstes und durch die Organisation der Religionslehrer. Frau Schirmer vermittelte den Schülern interaktiv und mit allen Sinnen durch Alltagsgegenstände aus Ruanda ein Bild des Landes, das sich nach dem verheerenden Genozid mittlerweile im Aufbau befindet, soweit das im Rahmen einer Schulstunde möglich ist.

Ein weiteres Thema waren ihre Lebensweise und die Art ihres Einsatzes in Kigali, der Hauptstadt Ruandas. Es wurde den Schülern im Gespräch deutlich, dass die staatliche Entwicklungshilfe andere Schwerpunkte setzt als kirchliche Entwicklungshilfeorganisationen. Durch die Begegnung mit Frau Schirmer wurden die Schüler zum Nachdenken angeregt, ob sie sich für sich selbst nach dem Schulabschluss einen Einsatz in einem Entwicklungshilfeland vorstellen können.


E. Glittenberg