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Besuch der Walldürner Wallfahrt
Am 22. Juni 2017, dem „Großen Blutsfeiertag“, besuchte der Religionskurs der Klasse WGI 12 mit Frau Seitz einen Wallfahrtsgottesdienst. Einheimische und etwa 20 größere Pilgergruppe füllten sowohl die Basilika als auch den mit einem langen Blumenteppich dekorierten Wallfahrtsplatz. Das Pontifikalamt, zelebriert von Weihbischof Dr. Michael Gerber aus Freiburg, stand unter dem Leitspruch „Alle sollen eins sein“. In seiner Predigt beschäftigte sich der Weihbischof mit der Frage, was die Botschaft der Wallfahrt gerade im Jahr 2017 sein könne und forderte die Gläubigen dazu auf, wieder mehr in Bewegung zu kommen und Freude zu zeigen in der Begegnung mit anderen Christen.
Das Ereignis, das zur Walldürner Wallfahrt führte, liegt mittlerweile fast 700 Jahre zurück. Im Jahr 1330 verschüttete der Priester Heinrich Otto den bereits gewandelten Wein während einer heiligen Messe. Das vergossene Blut Christi lief über ein Korporale (Altardecke aus Leinen), auf dem sich das Bild des Gekreuzigten und elf einzelne Häupter Christi abzeichneten. Der Pfarrer erschrak und versteckte das Tuch unter dem Stein des Altars. Erst auf dem Sterbebett erleichterte er sein Gewissen und erzählte von dem Tuch. Seitdem wird es als Wunder verehrt und jedes Jahr strömen Tausende von Menschen nach Walldürn, um es mit eigenen Augen zu sehen.
Anschließend folgten die Schüler, zusammen mit zahlreichen Würdenträgern und Hunderten von Wallfahrern, noch ein Stück der „Großen Blutsprozession“, bevor es zurück zur Schule ging.

Pascal Thiry




 
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